V-Modell

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V-Modell

V-Modell, Vorgehensmodell der Bundesverwaltung zur Planung und Durchführung von IT-Vorhaben. Es beschreibt den Prozess der Softwareentwicklung aus technisch-funktionaler Sicht. Der Prozess wird als eine Folge von Aktivitäten dargestellt, bei denen Produkte erzeugt oder bearbeitet werden. Als Produkte werden alle Ergebnisse einer Aktivität bezeichnet, also die Software selbst, aber auch Dokumente, die im Ent­wicklungsverlauf entstehen (Entwicklungsdokumente, begleitende Dokumente).


Dabei wird nicht nur die Softwareerstellung (Entwicklung im engeren Sinne) betrachtet, sondern auch die begleitenden Aktivitäten, wie Qualitätssicherung, Konfigurationsverwaltung und Projektmanagement. Im V-Modell werden diese vier Tätigkeitsbereiche als Submodelle bezeichnet:

  1. Submodell SWE (Software-Entwicklung)
  2. Submodell KM (Konfigurationsmanagement)
  3. Submodell QM (Qualitätsmanagement)
  4. Submodell PM (Projektmanagement)

Der Beschreibungstext zu jeder Aktivität beinhaltet ausserdem eine verbindliche Anleitung, wie die Arbeiten durchzuführen sind. Durch diese Festlegungen erhält man eine logische Folge von Produkten und Aktivitäten, und zwar über alle vier Submodelle, die sich als Netz von Tätigkeiten (Aktivitäten) und Ergebnissen (Produkten) darstellen lässt.


Siehe: Vorgehensmodell